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Bericht vom NSF-Neujahrsempfang am 15. Januar

Zum vierten Mal hatte der Verein zum Neujahrsempfang in das Parkhotel Blub geladen. Der Zuspruch von den Ehrenmitgliedern, ihren Angehörigen sowie den Vertretern der Abteilungen war wieder erfreulich. Deutlich über 100 Sportfreunde sorgten für einen stimmungsvollen Jahresauftakt.

Melissa Oeffner begrüßte die Gäste, zu denen auch Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Sport und Kultur, Dr. Franziska Giffey und die Vorsitzende des Sportausschusses, Violetta Barkusky-Fuchs, gehörten.

Bezirksbürgermeister Buschkowsky richtete wie gewohnt humorvoll und informativ seine Worte an die Neuköllner Sportfreunde. Nach dem Essen konzentrierte sich regelmäßig die Blutzirkulation auf den Verdauungstrakt, das Gehirn bliebe in dieser Phase eher unterversorgt. Zu Hause sei dann der Satz „Ich setze mich einmal kurz auf die Couch“ zu hören. Beim Neujahrsempfang sei das schlecht möglich. Insofern nutze er die Situation, weil sich die vorhanden Aufmerksamkeit der Zuhörer nun allein auf ihn konzentrieren müsse.

NSF ist der einzige Verein im Bezirk, der mit einer derartigen Veranstaltung den Start in das neue Jahr pflegt. Das ist für ihn ein sichtbares Zeichen, dass die Neuköllner Sportfreunde sich auch unter verändernden gesellschaftlichen Entwicklungen als eine große Familie sehen. Herr Buschkowsky appellierte an den Vorstand, die Tradition des Neujahrsempfangs auch in den kommenden Jahren beizubehalten. Dieses Signal sowohl an die Vereinsmitglieder als auch an Sportinteressierte ist wichtig. In Sportvereinen wird soziale Kompetenz ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt. Vielen jungen Menschen wird Halt gegeben, was allein durch staatliche Institutionen nicht gewährleistet werden kann. Die Neuköllner Sportfreunde tragen daher ihren Namen zu Recht. Sie sollen auch weiter ihren Beitrag für den Bezirk und für Sportinteressierte leisten. Der Bezirksbürgermeister erwähnte weiter, dass 2012 der Bezirk 100 Jahre alt wird. 1912 wurde aus Rixdorf Neukölln. Die Gropiusstadt wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Insofern wäre es ratsam, den demnächst neu eröffneten Flughafen Schönefeld in „Neukölln International“ umzubenennen.
Nach dieser Rede gab es lang anhaltenden Beifall.

Bezirksstadträtin Dr. Giffey stellte sich erstmals in dieser Funktion den Neuköllner Sportfreunden vor. Sie bedauerte sehr, 2011 verhindert gewesen zu sein. Sie freue sich, erstmals bei dieser Traditionsveranstaltung dabei sein zu können. Sie wisse um die besonderen Herausforderungen für die Vereine durch geänderte Rahmenbedingungen. Wenn Kinder bis 16 Uhr in den Schulen betreut werden, ist das erst einmal eine begrüßenswerte Situation. Als Nachteil entwickelt sich aber daraus, dass nach dieser Zeit es nur noch wenige Kinder und Jugendliche in die Vereine drängt. Sie erwähnte dann das Projekt „Neuköllner Freizeitsport“, von dem sich der Bezirk erhofft, dass junge Menschen den Weg zum Sport finden werden. Dann erwähnte Frau Dr. Giffey, dass demnächst mit der Wiedereröffnung des Innsportplatzes zu rechnen ist. Auch ihre Rede wurde mit viel Beifall bedacht.

Vereinspräsident Oeffner blickte auf das Jahr 2011 zurück, welches im Vergleichen zu den Vorjahren zunächst nicht so erfolgreich verlaufen zu sein schien.
Doch bei genauerer Betrachtung lässt sich feststellen, daß wiederum eine große Zahl an Medaillen und Titeln bei regionalen und nationalen Meisterschaften gewonnen werden konnte. Und vier Deutsche Meistertitel in unterschiedlichen Sportarten sind nun auch nicht alltäglich. Es gibt also keinen Grund zur Unzufriedenheit. Der Mitgliederrückgang der vergangenen Jahre konnte nicht nur gestoppt, sondern sogar leicht umgekehrt werden. Unerfreulich war der Austritt fast aller Keglerinnen aus dem Verein. Dafür ist die Entwicklung bei den Cheerleadern, American Footballern, Boxern, Rollkunstläufern, Eissportlern und Leichtathleten als sehr erfreulich zu bezeichnen.

Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt Reinhard Richter, als Vorsitzender der Eissportabteilung, für seine besonderen Verdienste im Verein, und Kurt Sobota, Leichtathletikabteilung, für seine 50-jährige Mitgliedschaft. Mit der Goldenen Ehrennadel wurden ausgezeichnet Nazaret Mazounian, Basketballabteilung, und Reinhard Rohmann, Leichtathletikabteilung. Den Titel „NSF’er des Jahres 2011“ erhielt der dreifache Berlin-Brandenburgische- und Deutscher B-Jugend Meister über 3000 m Marc Landmann,.

Die Sportfreunde blieben recht lange im Speisesaal des Parkhotels Blub, bestellten in trauten Runden Kaffee und Bier und konnten natürlich von den eigenen Zeiten ihrer sportlichen Laufbahnen erzählen. Es schien, dass bei vielen Mitgliedern die altersgemäßen körperlichen Einschränkungen für einige Stunden in den Hintergrund rückten. Das Präsidium registrierte das sehr genau. Insofern wird der Aufruf des Bezirksbürgermeisters, diese Veranstaltung als festen Bestandteil an den Beginn eines jeden Jahres zu platzieren, als verpflichtend angesehen.

Vö.

Die einzige Veranstaltung ihrer Art

Der Neujahrsempfang der Neuköllner Sportfreunde ist eine über viele Jahrzehnte gepflegte Tradition, die nach Worten des Vereinspräsidenten auch nicht zur Disposition steht.

Bezirkbürgermeister Heinz Buschkowsky verwies in seiner alljährlichen Grußansprache darauf, daß es die letzte in dieser Art von einem Sportverein im bevölkerungsreichsten Bezirk der Deutschen Hauptstadt durchgeführte Veranstaltung ist.
  

links: der bekannteste Lokalpolitiker Deustchlands Heinz Buschkowsky
oben links: goldene Ehrennadel für Nazaret Mazounian (Basketball)
oben mitte: goldene Ehrennadel für Reinhard Rohmann (Leichtathletik)
oben rechts: Ehrenmitgliedschaft für besondere Verdienste für den Eiskunstlaufvorsitzenden Reinhard Richter
mitte: Ehrenmitgliedschaft für 50 jährige Vereinszugehörigkeit für Kurt Sobota (Leichtathletik)
unten rechts: NSFer des Jahres 2011 der Deutsche Jugendmeister im 3000-Meter Lauf Marc Landmann

oben links: die 29fache Deutsche Meisterin im Bowling Gisela Insinger
mitte links: die Ehefrau des Rollkunstlaufkassenwartes Christiane Buhler
unten links: NSF-Vizepräsident Jürgen Fringel
oben rechts: die zehnfache Deutsche Rollkunstlaufmeisterin Monika Lis mit ihrer Mama Jolanda
mitte rechts: Monika Lis, 13 fache Berliner Meisterin, 6. der EM, 8. der WM 2012, 3. der Wolrdgames 2009
unten mitte: Präsidentengattin Sibylle Oeffner-Pohl mit den Ehrengästen

 

So war es auch nicht verwunderlich, daß gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister auch die Sport-Stadträtin Dr. Franziska Giffey und die Sportausschußvorsitzene Violetta Barkusky-Fuchs (Foto unten neben Bezirksbürgermeister Buschkowsky) sich den Besuch nicht nehmen ließen, und somit praktisch die komplette sportpolitische Führung Neuköllns vereinigt war.